Bloggerlife: Tipps für den Blogstart

Bei meinem letzten Beitrag Bloggerlife: So entsteht ein Blogpost habt ihr mir viele Nachrichten zum Erstellen eines Blogs gestellt weshalb ich jetzt hier mal meine Tipps für einen Blogstart zusammengefasst habe. 

Bei meinen nachfolgenden Tipps beziehe ich mich auf meine Erfahrungen die ich mit meinem Blog gemacht habe. Ganz wichtig: Ein Blog muss nicht zwingend hunderttausende Follower haben. Ein Blog mit wenigen Lesern kann für sich selbst natürlich auch einen grossen Erfolg darstellen. Für mich sind zum Beispiel eure Kommentare und Nachrichten per Mail oder Social Media ein toller Erfolg. So weiss ich, dass das was ich mache auch ankommt und gerne gelesen wird. Für einen Blog muss man bereit sein andere am Leben teilhaben zu lassen und muss (leider) auch mit Kritik und Neider umgehen können.

Wieso will ich einen Blog starten

Diese Frage muss sich jeder vor dem Blogstart stellen. Meine Hauptmotivation war in erster Linie meine Leidenschaft für Beauty und natürlich auch Haare, Fashion und Lifestyle. Weiter muss man sich überlegen ob man den Blog als reines Hobby führen möchte oder ob man sich vielleicht ein 2. Standbein aufbauen will. Wenn du jetzt aber denkst, dass du in 3 Monaten deinen Job kündigen kannst und vom Bloggen leben wirst muss ich dich leider enttäuschen, denn das wird so schnell nicht machbar sein. Um von Firmen gratis Produkte zu erhalten sollte ebenfalls keine Motivation sein, denn auch das passiert nicht von heute auf morgen. Am Anfang musst du bereit sein selber etwas zu investieren, wenn du deinen Lesern immer wieder neue und aktuelle Beiträge präsentieren möchtest. Hast du Durchhaltevermögen wirst du eines Tages bestimmt mit den ersten Produkten «belohnt».

Der Blog-Namen

Vielleicht hast du schon eine Idee im Kopf wie du deinen Blog nennen möchtest. Bevor du dich aber dafür entscheidest, solltest du deinen Wunschnamen unbedingt bei Google eingeben und einfach mal schauen was da alles so auftaucht und bei dieser Gelegenheit auch gerade die Domain prüfen. Ich wollte meinen Blog zuerst eigentlich toujourschic.com nennen. Die Domain war aber schon vergeben und ich musste mir eine Alternative überlegen.

Die Themen

Du hast ja bestimmt eine Leidenschaft und weisst worüber du Bloggen möchtest. In meinem Fall war mir schnell klar, dass es hauptsächlich um Beauty und das Thema Haare gehen soll und ferner noch um Fashion und Lifestyle. Das alleine reicht aber noch nicht. Du musst dir Gedanken machen was zu dir passt, was du für eine Zielgruppe ansprechen möchtest. Weil ich keine 20ig mehr bin und ich mich schon immer für High End Beauty interessiert habe war für mich sehr schnell klar, dass ich auch in diese Richtung gehen möchte. Deshalb findest du bei mir auf dem Blog auch keine Catrice, Essence oder andere Drogerie Produkte. Nicht, weil ich die Produkte nicht gut finde, sondern weil es einfach nicht zu mir und meinem Blog passt.

Blog-Hosting

Wenn du dich entschieden hast einen Blog zu starten den Namen und die Themen hast muss du dich für einen Anbieter entscheiden. Blogger und WordPress sind wohl die bekanntesten und es gibt eine riesen Auswahl an Themen die du selbst gestalten kannst.

Das Layout

Anschliessend geht es ans Layout und das sollte keinen falls einfach so nebenbei erstellt werden. Innerhalb von 1-2 Sekunden entscheidet das Auge, ob einem etwas gefällt oder nicht. Ich bin da eher der Meinung weniger ist mehr und habe mich für ein Layout in schwarz und weiss entschieden. Weiter sollte man sich für eine gut leserliche Schriftart entscheiden und das ganze Layout sollte einheitlich sein. Für das Auge muss es zwingend angenehm zu lesen sein und keine Anstrengung darstellen.

Die ersten Beiträge

Bevor ich mit meinem Blog online gegangen bin habe ich sicherlich 10! Beiträge geschrieben die ich nie veröffentlicht habe. Dabei bin ich immer so vorgegangen, dass ich die fertigen Beiträge nach paar Tagen nochmals gelesen und mich gefragt habe, ob das wirklich jemanden interessiert?! Ich habe mit selbst Notizen gemacht und aufgeschrieben was fehlt oder was es braucht, damit der Leser auch einen Mehrwert davon hat. Diese Punkte habe ich dann beim nächsten Beitrag berücksichtigt und versucht besser zu machen. Bei den letzten paar Übungs-Beiträgen habe ich dann noch eine zweite Meinung eingeholt. So sind nach und nach meine Beiträge entstanden, die dann auch an die Öffentlichkeit duften.

Social Media

Um auf den Blog aufmerksam zu mache gehören Social-Media-Kanäle einfach dazu. Eine gute Plattform um Blogposts zu verbreiten ist Facebook. Weil man da die Beiträge verlinken kann, kommen die Leser so direkt auf euren Blog. Hier sind nicht die Likes wichtig, sondern die Klicks auf die Beiträge die man mit den dazugehörigen Tools super messen kann. Denn es ist erwiesen, dass auf Facebook deutlich weniger gelikt wird als auf Instagram dafür gelangen via Facebook aber mehr Leser auf den Blog, weil das Verlinken von Beiträgen auf Instagram leider nicht möglich ist. Meine Beiträge poste ich natürlich auch auf Instagram, da ist es aber einfach mehr ein Aufmerksam machen auf einen neuen Beitrag. Instagram nutze ich auch, um Dinge aus meinem Leben zu Posten. Also nicht jedes Bild hat unmittelbar einen Zusammenhang mit einem Beitrag. Twitter und Pinterest sind auch noch tolle Möglichkeiten um die Reichweite zu steigern. Ich bin zwar bei beiden Kanälen angemeldet, nutze sie aber noch nicht so oft. Ein Social-Media-Kanal zu pflegen ist nämlich auch viel Arbeit, daher nutze ich lieber einfach die 2, dafür etwas ausführlicher.

Persönliche Tipps

Bis ich mit meinem Blog online gegangen bin hat es bestimmt 6 Monate gedauert. In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit dem Layout befasst und mir auch das Arbeiten mit WordPress angelernt. Da ich dabei absolut keine Erfahrung habe und mir auch niemand helfen konnte musste ich mir alles selbst beibringen. Dabei war ich oft kurz vor dem Aufgeben. Nach paar Tagen Pause habe ich mich dann aber immer wieder aufgerafft, weil ich mir vor Augen geführt habe, dass das Bloggen einfach wirklich das ist, was ich machen möchte. Heute habe ich eine klare Struktur auf meinem Blog und das Verfassen jedes einzelnen Beitrags macht mir immer noch einen riesen Spass.

Und Spass haben ist das Wichtigste, was du am Bloggen haben musst.

Hier gibt es noch mehr Beiträge zum Thema Bloggerlife:
Bloggerlife: So entsteht ein Blogpost
Bloggerlife: Die häufigsten Fragen an Blogger


9 Gedanken zu “Bloggerlife: Tipps für den Blogstart

  1. Hallo 🙂
    Danke für die Tipps!
    Auch ich bin mit meinem Blog noch relativ am Anfang daher freut es mich immer solche Tipps von anderen Beauty Bloggern zu lesen.
    Wie und wo bekommst du die meisten Ideen für Themen & das Gefühl dafür, was Leser interessiert? Hast du da Inspirationen oder orientiert dich an anderen Blogs?
    Liebe Grüße,
    Julia von http://rawrpunzelblog.wordpress.com

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Julia
      Vielen Dank das freut mich! In meinem Beitrag Bloggerlife: So entsteht ein Blogpost habe ich bereits schon darüber geschrieben woher ich meine Ideen habe! Mit der Zeit merkst du auch anhand der Blogstatistik was deine Leser interessiert und du bekommst ein Gefühl dafür! So kannst du dann auch deine Zielgruppe definieren und die Beiträge noch besser planen! Auch da braucht es aber halt einfach etwas Zeit!
      Liebe Grüsse, Fiona

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Fiona

    Danke für diesen interessanten Einblick. Ich finde es so interessant, wie unterschiedlich wir Blogger sind. Bei mir war der Anfang ganz anders. Als der Blog stand, schrieb ich einfach drauslos und veröffentlichte meinen ersten Blgpost nach einigen Stunden.
    Dass ich deinen Blog unglaublich gerne mag, weisst du ja bereits 🙂
    Liebe Grüsse
    Michelle
    wwww.mishallicious.ch

    Gefällt 1 Person

  3. Vielen Dank für die tollen Tipps.
    Bin mit meinem Blog noch ganz am Anfang.
    Würde mich rießig freuen, wenn du vllt. mal vorbeischaust und sagst was dir gefällt und was nicht. 😀
    allyouneedtester.wordpress.com

    Liebe Grüße
    Theresa

    Gefällt 1 Person

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