Bloggerlife: So entsteht ein Blogpost

Da ich immer wieder gefragt werde woher ich meine Ideen für Beiträge habe, wie ich meine Bilder mache und wer eigentlich meine Make-up Tutorials fotografiert gebe ich dir hier mal einen kleinen Einblick in mein Bloggerlife und zeige dir wie so ein Blogpost überhaupt entsteht.

Die Homepage – der Blog

Es gibt inzwischen viele Anbieter die bereits fertige Vorlagen und Themen für ein Blog bieten wie zum Beispiel, Blogger, Wix und Andere oder wie in meinem Fall WordPress.com. Ich Hoste meinen Blog über WordPress selbst, das heisst alles was du siehst wird von mir in dem vorgegebenen Thema selbst gestaltet.

Die eigene Domain ist natürlich auch wichtig, ich habe mich für toujoursstyle.com entschieden und habe auch die Endungen .ch und .de registriert, weil ich es nicht so prickelnd finden, wenn unter meinem Namen und .ch oder .de plötzlich eine Homepage auftaucht die nichts mit meinem Blog zu tun hat. Du kannst also .ch oder .de eingeben und landest so immer auf toujoursstyle.com. Zu diesem Thema gibt es eigentlich noch viel mehr zu erzählen. Wenn euch das interessiert fasse ich das gerne mal im Detail zusammen aber in diesem Beitrag geht es jetzt in erster Linie um die Entstehung von einem Blogpost.

Ideensammlung und Planung

Ich sammle eigentlich andauernd und überall Ideen. Oft werde ich gefragt wie ich es schaffe, 4 Beiträge pro Woche zu veröffentlichen. Es gibt immer etwas worüber ich schreiben kann. Neue Produkte, ein neuer Trend, saisonale Themen oder persönliche Interesse die ich mit euch Teile. Wer meinen Blog schon länger verfolgt hat vielleicht schon eine Struktur erkannt. Es gibt jeden Monat meine Favoriten, ein GRWM Video, mindestens ein Schmink Tutorial und eine Frisur.

Beiträge können natürlich auch durch Kooperationen mit Firmen entstehen, auch dazu kann ich gerne in einem anderen Beitrag noch detaillierter darauf eingehen. Natürlich lasse ich mich auch von anderen Blogs und Zeitschriften inspirieren, schliesslich bin ich nicht nur Bloggerin, sondern auch selbst eine Followerin. Wenn die Themen dann mal stehen ist die Planung für mich eigentlich auch ganz einfach. Gewisse Beiträge sind fix durch Kooperationen oder Produkt Lancierungen und die anderen Beiträge plane ich dann mit etwas Abwechslung auf meinem Blog ein. Hierfür verwende ich ganz klassisch eine Excel Tabelle. Fast immer sind die Beiträge für 2 Wochen im Voraus geplant, das heisst 8 Beiträge und 4 davon sind eigentlich immer auch schon fix fertig.

Bilder und Equipment

Meistens mache ich zuerst die Bilder und schreibe dann den Text dazu. Alle Bilder mache ich mit meiner Spiegelreflexkamera Canon EOS 70D, ein paar einzelne Instagram Bilder können auch schon mal mit meinen iPhone enstehen. Für meine Produktbilder habe ich eine IKEA Kommode mit 3 Softboxen aufgestellt. Die Produkte platziere ich fast immer auf einen weissen Hintergrund und präsentiere sie mit passenden Blümchen oder Accessoires.

Für meine Make-up und Frisuren Bilder verwende ich eine Ringleuchte und habe als Hintergrund ebenfalls eine IKEA Kommode welche die perfekte Höhe hat damit ich davorstehen kann. Auf die Kommode stelle ich dann je nach Thema auch wieder verschiedene Hintergründe auf. Wenn ich mich komplett vor der Kamera schminke dient mir ein Bügelbrett als Ablage für Spiegel und Schminke.

Damit es etwas Abwechslung in die Fotos gibt mache ich paar Bilder auch vor meinem Schminktisch. Da verwende ich dann wieder die Softboxen und sitze auf dem Fussboden. 😉 Alle Bilder mache ich selber, auch wenn ich vor der Kamera stehe, das funktioniert ganz einfach mit einem Fernauslöser. Ich liebe meine Ringleuchte und Softboxen. Ohne das künstliche Licht wäre ich nämlich so immer auf Tageslicht angewiesen was mich beim Bloggen extrem einschränken würde. Bilder können bei mir nämlich auch schon mal um 06.00 Uhr oder um 21.00 Uhr entstehen, je nachdem wie es halt gerade in meinen Tagesablauf passt.

Bildbearbeitung

Sind die Bilder mal im Kasten müssen sie natürlich noch etwas bearbeitet werden. Das vorinstallierte Programm auf dem Mac für Fotos ist bereits sehr gut. Hier bearbeite ich die Belichtung, mache mehr oder weniger Kontrast, retuschiere allfällige Flecken oder andere Sachen die nicht auf das Bild gehören (Pfoten von meiner Katze zum Beispiel sind regelmässig zu entfernen 😉 ) und schneide die Bilder zu. Für meine Make-up Bilder und Frisuren verwende ich Photoshop Elements wo der Weichzeichner meine Haut etwa ebenmässiger macht und noch andere Makel ausgeglichen werden. Hier gehen die Meinungen und Reaktionen, wie stark ein Bild bearbeitet werden darf, auseinander. Ich für meinen Teil finde, dass meine Bilder mir gefallen müssen und deswegen ist ein bisschen Bearbeitung auch völlig in Ordnung.

Recherchieren und Texten

In meinen Beiträgen geht es ja nicht nur um meine persönliche Meinung, sondern ich möchte auch informieren was den das Produkt genau kann. Hier helfen mir natürlich die Produktbeschriebe vom Hersteller selbst oder natürlich auch Google und andere Suchmaschinen. Dadurch habe ich selbst schon wahnsinnig viel über Inhaltsstoffe gelernt und weiss inzwischen welche Effekte die verschiedenen Produkte haben. Wenn ich genügend Informationen habe geht es dann ans schreiben. Ich schreibe meine Texte immer in Word und kopiere sie dann einfach in WordPress ein. So habe ich jeden Beitrag auch noch abgespeichert falls mal etwas passieren sollte. Wenn ich mal so richtig im Flow bin können dann schon mal 300 – 400 Wörter in kurzer Zeit aus mir heraussprudeln. Der Beitrag ist danach natürlich noch nicht fertig, die richtige Struktur fehlt noch und natürlich die Rechtschreibeprüfung. Zum Schluss suche ich noch, wenn möglich, die Produkte mit Affiliate Links für euch heraus damit ihr sie, wenn sie euch interessieren auch direkt nachkaufen könnt. Jetzt wird der Text nach WordPress kopiert, mit den gemachten Bildern ergänzt und nochmals durchgelesen und kontrolliert. Wenn alles passt wird der Beitrag eingeplant und er steht schon bald zum Lesen für euch bereit.

Wie du siehst ist das Thema relativ vielseitig und es gäbe noch viel mehr darüber zu berichten. Ich habe aber das wichtigste zusammengefasst und habe versucht mich nicht ganz so ausschweifend aus zu drücken damit der Beitrag nicht noch länger wird und dir das Lesen verleidet. Jetzt weisst du schon mal grob wie mein Bloggerlife aussieht und wie ein Blogpost bei mir so ungefähr entsteht.

Wenn dich das Thema Bloggerlife interessiert kann ich auch noch mehr dazu schreiben. Lass mich das doch einfach wissen.

19 Kommentare zu „Bloggerlife: So entsteht ein Blogpost

  1. Hey ho 🙂 Ein wahnsinnig toller Beitrag, sehr interessant. Welche Ringleuchte nutzt du, oder hast du empfehlungen. Plane schon länger mir diesen Monat endlich eine zuzulegen 🙂 Liebe Grüße, Jenny

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      1. Danke für den Tip, habe mir die mal angesehen und auch von Neewer gibt es ein ähnliches Angebot – nur ca. die Hälfte vom Preis. Vielleicht probiere ich das mal – habe schon so lange nicht mehr gebloggt und weiß noch nicht, ob ich mal wieder richtig aktiv werde in dem Bereich. Daher möchte ich die Kosten lieber etwas geringer halten, obwohl man so ein Teil sicher auch für andere Aufnahmen nutzen kann. Ich habe mir jetzt mal so eine kleine Macro-Ringleuchte zum Aufstecken gegönnt. Hast du mit sowas auch schon Erfahrung?

        Liebe Grüße und ein tolles Wochenende 🙂 Jenny

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  2. Danke liebe Fiona für den super Einblick, da steckt wirklich eine menge Arbeit dahinter!
    Mich würde ja mal sehr deine Schminksammlung interessieren! 😉
    Du zeigst immer so viele tolle Produkte und ich bin sicher du hast noch viel mehr davon!
    Ev machst du ja darüber mal ein Beitrag, ich würde mich freuen.

    Grüsse dich!
    Sandy

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  3. Huhu Fiona,
    schön, dass du uns mal ein bisschen hinter die Kulissen mitgenommen hast. Deine Fotoausrüstung ist klasse, da könnte ich auch noch das ein oder andere gebrauchen. Derzeit bin ich nämlich noch stark an das Tageslicht gebunden, was es nicht immer so einfach macht. 😉

    Liebe Grüße und einen schönen Abend,
    Christina

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  4. Liebe Fiona

    Ein meeeega toller Blogpost. Vielen Dank, dass ich hinter deine Kulissen des Bloggens schauen durfte. Die Softboxen sind für mich auch ein wahrer Segen, denn ich arbeite immer nur am Abend für meinen Blog.
    Liebe Grüsse
    Michelle

    Ps: bitte mehr von diesen Posts 🙂

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    1. Merci liebe Michelle! ❤ Gell manchmal geht es eben nicht anders! Jetzt wo die Tage wieder etwas länger werden, werde ich aber versuchen gerade Make-up Bilder bei Tageslicht zu machen, die Farben kommen einfach immer etwas besser zum Ausdruck. Mal schauen ob mir das gelingt!
      Liebe Grüsse und ganz äs schöns Tägli!

      Ps. ich werds versuchen 🙂

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  5. Sehr toller Bericht! Mein Ziel ist es drei Beiträge pro Woche zu schrieben, habe aber gemerkt dass ich vielmehr im Voraus planen muss, sonst kommt mir oft das leben dazwischen 😉 du bist sehr strukturiert, das inspiriert mich auch mehr Energie in meine Blogplanung zu legen!LG

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    1. Vielen Dank! Etwas im voraus Planen ist sicher nie falsch. Wenns aber mal nicht klappt ist es auch nicht tragisch. Besser du lässt dann einen Beitrag ausfallen als dass du ihn erzwingst. Am Anfang habe ich mir da auch immer Druck gemacht. Heute gehört der Blog zu meinem Alltag und hat sich ganz gut integriert.
      Liebe Grüsse, Fiona

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  6. Liebe Fiona, ich finden den Beitrag so etwas von gelungen! Vielen Dank für die tollen Einblicke!
    Ich Blogge zwar nicht selber aber ich finde solche Themen wahnsinnig interessant. Würde mich freuen wenn es mehr davon gibt!
    Ganz liebe Grüsse und einen tollen Tag
    Claudia

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  7. Hey, nur einen Tipp. Du hast einen kleinen Rechtschreibfehler gemacht, und zwar im Absatz Recherchieren und Texten in der vorletzten Zeile, „alles“ mit drei Ls.
    Verstehe das bitte nicht falsch. Das ist kein Hater – Kommentar oder Kritik. ♥ Einen schönen Tag noch!

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